In der Weihnachtsbäckerei (Teil 1)

gibts so manche Klekerei…. oder bemehlte Kinder 😀

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Backen gehört für mich zu Weihnachten dazu, genau so wie ein schön geschmückter Weihnachtsbaum. Ohne geht einfach nicht.

Über die Jahre mit den Kindern haben wir so manch neues Rezept ausprobiert. Manche sind geblieben weil sie soooo lecker waren und manche tauchten im nächsten Jahr nicht wieder auf. Und natürlich gibt es da auch welche die aus meiner Kindheit geblieben sind, so wie das Spritzgebäck und weiche Weihnachtsplätzen (die sich hervorragend für die Jungs eigenen, da das Teig zum ausstechen ist)

Der Einkaufszettel ist geschrieben und am Samstag geht es los. Dieses Jahr wird es bei uns geben:

  • Weihnachtliche Mandelsplitter
  • Rumkugeln
  • Kokos – Cookies
  • Haselnuss Shortbread
  • Marzipankugeln

Neu ausprobieren, werden wir:

  • Mini Nussecken
  • Mandelspekulatius

Verzichten werden wir dieses Jahr auf das Spritzgebäck, nicht das sie uns nicht schmecken. Nein, leider ist meine Spritzpistole kaputt gegangen und i.M mag ich einfach keine neue kaufen, so auf die schnelle, die dann vielleicht wieder nur eine Backperiode übersteht. Daher mach ich mich lieber auf die Suche nach einen guten robusten. (Wer eine gute kennt, immer her mit den Tipps)

Und da Jenny gerne ein, zwei Rezepte haben wollte, gibts die jetzt hier. Soll ja nicht nur Jenny was davon haben 😉

Dann fang ich mal an.

Weihnachtliche Mandelsplitter

  • 200 g gestiftelte Mandeln
  • 50 g Orangeat (die lass ich IMMER weg, da wir sie nicht mögen)
  • 300 g Zartbitter oder Vollmilchschokolade (ich mach immer halb/halb)
  • 1 Päckchen Finesse Orangenfrucht
  • 1/2 TL Lebkuchengwürze

Die Mandelstifte in einer Pfanne OHNE Öl leicht rösten und danach erkalten lassen. (Wer Orangeat benutz, fein hacken). Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Orangenfrucht und Lebkuchengewürz unterrühren, danach die Mandelsplitter (und Orangeat) unterrühren. Jetzt kommt das gematsche: mit zwei Teelöffel kleine Häufchen aus der Masse mache und auf Backpapier legen. Auskühlen lassen bis die Schokolade fest geworden ist. Laut meinem Rezeptzettel sollen es ca. 50 Stüch geben, das kommt aber ganz auf die Größe der Häufchen an die ihr macht und den natürlichen Schwund beim Löffel ablecken nicht mit gerechnet 😀

Rumkugeln

  • 500 g Zartbitterschokolade (ich nehme halb Zartbitter, halb Vollmilch)
  • 50 g Butter (KEINE Magarine)
  • 2 EL Sahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 5 EL Rum (ich nehme ein kleines Fläschchen Pott-Rum, da sind 4cl drin)
  • 50 g Kakao (es gehen beide, Trinkkakao oder Backkakao)
  • 200 g Schokostreusel (dunkle)

Schokolade zerkleinert im Wasserbad schmelzen. Danach Butter, Sahne, Puderzucker, Rum und Kakao nach und nach unterrühren. Genau in der Reihenfolge, da die Masse zwischnzeitlich etwas fester wird und durch die Flüssigkeit des Rums wieder rührbarer. Ihr werdet sehen was ich meine. Die Menge des Rums könnt ihr im übrigen auch erhöhen, je nachdem wie Alkohollastig ihr die Kugeln haben wollt. Masse erkalten lassen aber NICHT hart werden lassen. Jetzt mit einem Teelöffel eine kleine Menge apstechen und per Hand eine Kugeln formen und in den Schokostreuseln wälzen. Durch eure Wärme der Hände werden die Kugel wieder etwas weicher, so das die Kugel danch wieder kühl stehen müssen bis sie fest geworden sind. Hier ist der natürliche Schwund am größten, da die Kugel auch warm sooo lecker schmecken und die Hände auch immer schön voll sind. Aber es lohnt sich, sie sind leckerer als die im Laden und auch viel viel günstiger.

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Kokos – Cookies

  • 200 g Mehl
  • 75 g Kokosraspeln
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Magarine
  • 150 g braunen Zucker (normaler tuts auch)
  • 1 Ei
  • 150 weiße Schokolade

Mehl, Kokosraspeln, Backpulver und Salz mischen. Magarine und Zucker schaumig schlagen. Das Ei dazu geben und unterrühren. Jetzt die Mehlmischung dazu und solange rühren bis alles vermischt ist. Hier brauchen wir wieder einen Teelöffel um kleine Teighäufchen auf ein Backblech mit Backpapier zu setzen. Ihr braucht keinen großen Abstand zu halten, da die Plätzchen nicht stark auseinander gehen. Nach und nach bei (vorgeheizt) 180° auf mittlerer Schiene 10-12 min. goldbraun backen. Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr jetzt noch mit der weißen Schokolade verziehren.

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Haselnuss Shortbread

  • 140 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 125 g weiche Butter (oder Magarine)
  • 80 g Zucker
  • 1 Btl. Vanille Back (Schwartau)
  • 1 Btl. gemahlene Haselnüsse (hier wird auch Schwartau angegeben, müssten 100 g sein)
  • 1 Block Zartbitterkuvertüre
  • gehackte Haselnüsse
  • Krokant

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Butter glatt und cremig schlagen, Zucker dazu geben und weiterschlagen. Vanille Back,  gemahlene Haselnüsse und Mehlgemisch hinzufügen. Der Teig ist recht trocken, ideal für Mürbegebäck. Also kein Anlass zur Sorge. Etwa 20 g Teig zu kleinen Stangen formen (Zeigefinger lang und dick, so als Anhaltspunkt). Im relativ großen Abstand (3 cm) auf das Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 12 – 15 min backen (bis die Stangen an der Oberfläche fest und am rand etwas dunkler sind). Auf einem Gitter auskühlen lassen. Jetzt wird wieder gematscht. Schokolade schmelzen, Shortbreads mit einer Seite eintunken (aber Achtung, es ist Mürbeteig!!!!, das zerbröselt schnell), etwas abtropfen lassen und dann in die Haselnüsse oder den Krokant tauchen (ihr könnt das aber auch mischen, je nach eurem Geschmack). Und ein letztes mal abkühlen bzw trocknen lassen.

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Ihr seht bis jetzt eine sehr Küche versauende, matschige Angelegenheit. Aber alles so lecker. *yammi* Fotos reiche ich euch dann nach, wenn wir am Wochenende selber starten mit rum sauen 😀

Und da mein GöGa und ich den örtlichen Einzelhandel diese Jahr unterstützen wollen, machen wir uns jetzt auf den Weg Weihnachtsgeschenke ein zu kaufen. Die anderen Rezepte gibt es im Teil 2 dann später.

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2 Kommentare zu “In der Weihnachtsbäckerei (Teil 1)

  1. Hallöchen! Danke sehr für die Rezepte. Du sollst die doch nicht allen zeigen. Meeeeeeiiiinnnnneeeee Kekse! ^-^

    Deine sind aber trzotzdem leckerer als meine. 😦 Weiß nicht was ich da anders mache…

    Grüßchen Jenny

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