Plätzchen gehen auch zu Ostern

„Mama was machst du da?“

„Ich mach Plätzchen“

„Jaaaa, lecker Plätzchen. Darf ich welche haben?“

Heute hatte ich Lust eine Fuhre Osternester zu backen. Gefunden hab ich das Rezept auf Chefkoch schon 2012 und habe sie im ersten Jahr auch genau nach Rezept gemacht. Uns haben die Zuckerdrageeeier darauf aber nicht zu gesagt und so gab es im letzten wie in diesem Jahr die Plätzchen pur.

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Bei uns gibts übrigens immer die doppelte Portion. Und wie zu Weihnachten sind die Plätzchen schneller weg, als die Feiertage näher kommen 😀

Nächste Woche mach ich mich dann an die zitronigen Ostereier.

 

Weiter gehts in der Weihnachtsbäckerei (Teil 2)

Bevor ich mich in den Haushalt schmeiße, hier noch schnell die fehlenden Rezepte von gestern.

Marzipankugeln

  • 175 g weiche Butter oder Magarine
  • 300 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • abgeriebene Zitronenschale (gibts auch als Päckchen)
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • ca. 70 geschälte Mandeln
  • Puderzucker

Butter/Magarine, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren. Ei, Eigelb und Zitronenabrieb unterrühren.

Mehl und Salz unter die Masse rühren.

Aus dem Teig Walnussgroße Kugeln formen. Mit einem Kochlöffelstiel jeweils eine Vertiefung hineindrücken. Aus dem Marzipan ca. 70 kleine Kugeln formen, in die Vertiefung geben und mit dem Teig wieder umhüllen. Aufs Backblech mit Backpapier legen und etwas flach drücken, und Mandel oben drauf (Ich hab mir die Marzipankügelchen schon vorher vorbereitet. So das ich den Teig zur Kugel geformt habe, Loch rein, Marzipan rein, wieder schließen, auf’s Blech und mit der Mandel flach drücken.)

Im vorgeheizten Backofen bei 180° auf mittlerer Schiene ca. 15 min backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Hier jetzt die, die ich selber erst neu ausprobiere.

Mini Nussecken

  • 220 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 175 g Zucker
  • 250 g kalte Butter in Stücken
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • 2 EL Hönig
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g gehackte Mandelkern
  • 200 g dunkle Kuvertüre

Mehl, Backpulver, 75 g Zucker, 150 g Butter, Eigelb und eine Prise SAlz mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf einem gefetten Blech (40×30 cm) bis in die Ecken ausrollen und 30 min kalt stellen.

4 EL Wasser, Honig, 100 g Zucker und 1 Prise Salz in einem weiten Topf aufkochen. Haselnüsse und Mandeln untermischen und abkühlen lassen.

Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Nussmasse gleichmäßig verteilen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 200° auf der unteren Schiene 15-20 min backen.

Die Teigplatte etwas abkühlen lassen. Lauwarm erst in 5 cm breite Streifen, diese dann in Quadrate und dann diagonal in Dreiecke schneiden. Vollständig abkühlen lassen und erst dann am besten mit einer Palette vom Blech nehmen.

Schoko im Wasserbad schmelzen. Die Kanten der Nussecken in die Glasur tauchen, leicht abstreifen und auf Backpapier trocknen lassen.

 

Mandelspekulatius (gewünscht vom Großen)

  • 250 g Mehl
  • 1 Msp Hirschhornsalz
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Zucker
  • je eine Msp Kardamom, Zimt und Nelken (gemahlen)
  • 100 g Butter oder Magarine (kalt)
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 1 Beutel gehobelte Mandeln
  • weiße Zuckerschrift

Mehl mit Hirschhornsalz, gemahlenen Mandeln, Zucker und den Gewürzen vermengen. Kalte Butter oder Magarine in Flocken dazu geben, das Ei hinzufügen und alles mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (ich denke ich mach das klassisch mit den Händen) Diesen in Frischhaltefolie 1 Std. kalt stellen.

Den teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen und Figuren nach belieben ausstechen. Die Oberfläche mit Milch bestreichen und in die gehobelten Mandeln drücken. Mit der Mandelseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (wirklich jetzt?, wem sollte das nicht klar sein, dass die Mandeln nach oben gehören, aber nun gut, steht da so)

Bei 180° 10-12 min backen. ( Ich tippe auf vorgeheizt) Vom Blech nehmen, auskühlen lassen. Die Ränder mit der Zuckerschrift konturieren (denke das kann auch nach Geschmack weg gelassen werden)

 

Da bei dem letzen Rezept die Jungs ausstechen können, beleiben die weichen Weihnachtsplätzen dieses Jahr auch ungebacken.

Ich wünsch euch nun viel Spaß, solltet ihr es nachbacken, beim rum matschen, Kücher versauen und klebrigen Händen und lasst es euch schmecken. Über eure Backergenisse, sollten sie nicht zu schnell im weg gefuttert sein, würde ich mich natürlich freuen.

In der Weihnachtsbäckerei (Teil 1)

gibts so manche Klekerei…. oder bemehlte Kinder 😀

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Backen gehört für mich zu Weihnachten dazu, genau so wie ein schön geschmückter Weihnachtsbaum. Ohne geht einfach nicht.

Über die Jahre mit den Kindern haben wir so manch neues Rezept ausprobiert. Manche sind geblieben weil sie soooo lecker waren und manche tauchten im nächsten Jahr nicht wieder auf. Und natürlich gibt es da auch welche die aus meiner Kindheit geblieben sind, so wie das Spritzgebäck und weiche Weihnachtsplätzen (die sich hervorragend für die Jungs eigenen, da das Teig zum ausstechen ist)

Der Einkaufszettel ist geschrieben und am Samstag geht es los. Dieses Jahr wird es bei uns geben:

  • Weihnachtliche Mandelsplitter
  • Rumkugeln
  • Kokos – Cookies
  • Haselnuss Shortbread
  • Marzipankugeln

Neu ausprobieren, werden wir:

  • Mini Nussecken
  • Mandelspekulatius

Verzichten werden wir dieses Jahr auf das Spritzgebäck, nicht das sie uns nicht schmecken. Nein, leider ist meine Spritzpistole kaputt gegangen und i.M mag ich einfach keine neue kaufen, so auf die schnelle, die dann vielleicht wieder nur eine Backperiode übersteht. Daher mach ich mich lieber auf die Suche nach einen guten robusten. (Wer eine gute kennt, immer her mit den Tipps)

Und da Jenny gerne ein, zwei Rezepte haben wollte, gibts die jetzt hier. Soll ja nicht nur Jenny was davon haben 😉

Dann fang ich mal an.

Weihnachtliche Mandelsplitter

  • 200 g gestiftelte Mandeln
  • 50 g Orangeat (die lass ich IMMER weg, da wir sie nicht mögen)
  • 300 g Zartbitter oder Vollmilchschokolade (ich mach immer halb/halb)
  • 1 Päckchen Finesse Orangenfrucht
  • 1/2 TL Lebkuchengwürze

Die Mandelstifte in einer Pfanne OHNE Öl leicht rösten und danach erkalten lassen. (Wer Orangeat benutz, fein hacken). Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Orangenfrucht und Lebkuchengewürz unterrühren, danach die Mandelsplitter (und Orangeat) unterrühren. Jetzt kommt das gematsche: mit zwei Teelöffel kleine Häufchen aus der Masse mache und auf Backpapier legen. Auskühlen lassen bis die Schokolade fest geworden ist. Laut meinem Rezeptzettel sollen es ca. 50 Stüch geben, das kommt aber ganz auf die Größe der Häufchen an die ihr macht und den natürlichen Schwund beim Löffel ablecken nicht mit gerechnet 😀

Rumkugeln

  • 500 g Zartbitterschokolade (ich nehme halb Zartbitter, halb Vollmilch)
  • 50 g Butter (KEINE Magarine)
  • 2 EL Sahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 5 EL Rum (ich nehme ein kleines Fläschchen Pott-Rum, da sind 4cl drin)
  • 50 g Kakao (es gehen beide, Trinkkakao oder Backkakao)
  • 200 g Schokostreusel (dunkle)

Schokolade zerkleinert im Wasserbad schmelzen. Danach Butter, Sahne, Puderzucker, Rum und Kakao nach und nach unterrühren. Genau in der Reihenfolge, da die Masse zwischnzeitlich etwas fester wird und durch die Flüssigkeit des Rums wieder rührbarer. Ihr werdet sehen was ich meine. Die Menge des Rums könnt ihr im übrigen auch erhöhen, je nachdem wie Alkohollastig ihr die Kugeln haben wollt. Masse erkalten lassen aber NICHT hart werden lassen. Jetzt mit einem Teelöffel eine kleine Menge apstechen und per Hand eine Kugeln formen und in den Schokostreuseln wälzen. Durch eure Wärme der Hände werden die Kugel wieder etwas weicher, so das die Kugel danch wieder kühl stehen müssen bis sie fest geworden sind. Hier ist der natürliche Schwund am größten, da die Kugel auch warm sooo lecker schmecken und die Hände auch immer schön voll sind. Aber es lohnt sich, sie sind leckerer als die im Laden und auch viel viel günstiger.

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Kokos – Cookies

  • 200 g Mehl
  • 75 g Kokosraspeln
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Magarine
  • 150 g braunen Zucker (normaler tuts auch)
  • 1 Ei
  • 150 weiße Schokolade

Mehl, Kokosraspeln, Backpulver und Salz mischen. Magarine und Zucker schaumig schlagen. Das Ei dazu geben und unterrühren. Jetzt die Mehlmischung dazu und solange rühren bis alles vermischt ist. Hier brauchen wir wieder einen Teelöffel um kleine Teighäufchen auf ein Backblech mit Backpapier zu setzen. Ihr braucht keinen großen Abstand zu halten, da die Plätzchen nicht stark auseinander gehen. Nach und nach bei (vorgeheizt) 180° auf mittlerer Schiene 10-12 min. goldbraun backen. Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr jetzt noch mit der weißen Schokolade verziehren.

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Haselnuss Shortbread

  • 140 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 125 g weiche Butter (oder Magarine)
  • 80 g Zucker
  • 1 Btl. Vanille Back (Schwartau)
  • 1 Btl. gemahlene Haselnüsse (hier wird auch Schwartau angegeben, müssten 100 g sein)
  • 1 Block Zartbitterkuvertüre
  • gehackte Haselnüsse
  • Krokant

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Butter glatt und cremig schlagen, Zucker dazu geben und weiterschlagen. Vanille Back,  gemahlene Haselnüsse und Mehlgemisch hinzufügen. Der Teig ist recht trocken, ideal für Mürbegebäck. Also kein Anlass zur Sorge. Etwa 20 g Teig zu kleinen Stangen formen (Zeigefinger lang und dick, so als Anhaltspunkt). Im relativ großen Abstand (3 cm) auf das Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 12 – 15 min backen (bis die Stangen an der Oberfläche fest und am rand etwas dunkler sind). Auf einem Gitter auskühlen lassen. Jetzt wird wieder gematscht. Schokolade schmelzen, Shortbreads mit einer Seite eintunken (aber Achtung, es ist Mürbeteig!!!!, das zerbröselt schnell), etwas abtropfen lassen und dann in die Haselnüsse oder den Krokant tauchen (ihr könnt das aber auch mischen, je nach eurem Geschmack). Und ein letztes mal abkühlen bzw trocknen lassen.

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Ihr seht bis jetzt eine sehr Küche versauende, matschige Angelegenheit. Aber alles so lecker. *yammi* Fotos reiche ich euch dann nach, wenn wir am Wochenende selber starten mit rum sauen 😀

Und da mein GöGa und ich den örtlichen Einzelhandel diese Jahr unterstützen wollen, machen wir uns jetzt auf den Weg Weihnachtsgeschenke ein zu kaufen. Die anderen Rezepte gibt es im Teil 2 dann später.